09.11.2018

Chocolat - Bericht einer Schülerin

In Chocolat geht es um eine Frau (Vianne Rocher), die ca. 1959 mit ihrer Tochter Anouk in das kleine Dorf Lansquenet kommt. Dort trifft sie auf die verschiedensten Menschen. Den freundlichen Guillaume Duplessis, die verbissene Bürgermeistersgattin, die verzweifelte Josephine Muscat mit ihrem groben Mann, Paul-Marie Muscat. Doch sie alle, so unterschiedlich sei auch sind, folgen dem Cure. Er hält im Dorf die Ordnung und bestimmt was richtig und was falsch ist. Vianne Rocher jedoch bringt die Bewohner von Lansquenet dazu, über ihren Schatten zu springen und selbst zu leben. Mit ihrer Cocolaterie, ihren Worten und Taten, stellt sie dieses dort auf den Kopf und verzaubert es. Als aber dann auch noch der Zigeuner Michel Leroux mit seinem Boot ankommt, ist das Chaos vorprogrammiert.

Wir erfuhren nach den Frühjahrsferien welches Klassenspiel wir im November spielen sollten. Kurz vor den Sommerferien haben wir dann unsere Rollen bekommen. Die Aufregung war groß und jeder hoffte auf seine Traumrolle.Manche von diesen Träumen sollten wahr werden. Meine Rolle, Josephine Muscat, war völlig anders als ich selber bin.In den Ferien haben wir alle unseren Text gelernt. Wir setzten uns daran unsere Figuren zu verstehen, wie sie lebten, dachten und wie die Ordnung zu dieser Zeit in dem Dorf war.
Kurz nach den Ferien begannen wir zu proben. Am Anfang war es ungewohnt, jeden Tag bis 16 Uhr in der Schule zu sein. Doch wir haben uns daran gewöhnt und die Zeit genossen. Wer nicht auf der Bühne war, spielte Karten oder schaute den anderen zu. So habe ich z.B. viel mit Klassenkameraden gemacht, mit denen ich sonst nicht viel zu tun hatte. Die Proben waren aber auch anstrengend, da wir immer sehr leise und voll konzentriert sein mussten. Am Anfang haben wir komplett ohne Requisiten und ohne Musik geprobt. Das kam nach und nach dazu. Wir konnten alle sehen wie es voran ging, trotzdem war ich manchmal skeptisch, ob wir das schaffen werden, da noch so viel zu tun war und wir wenig Zeit hatten.

Doch wir schafften es! Die vier Aufführungen waren super! Obwohl wir in der einen kein Licht hatten, da der Strom ausgefallen war! Ganz besonders diese Aufführung werde ich nie vergessen!
Wir haben unsere Klassengemeinschaft noch mal extrem gestärkt und eine neue, tolle Erfahrung gemacht.

Emma Weichert 8a


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