Zum Wohle des Kindes

Eine ständig wachsende Zahl von Kindern und Jugendlichen zeigt individuelle Entwicklungsschwierigkeiten. Diese zu überwinden, gelingt nicht immer aus eigener Kraft oder im Klassenverband. Deshalb bieten wir die Möglichkeit einer in den Schultag integrierten Förderung. Dies geschieht einzeln oder in Gruppen.

Der Förderunterricht

Im Förderunterricht werden die Schüler durch kleinschrittige Anforderungen und zusätzliche senso-motorische Übungen ermutigt, mehr Zutrauen zu ihren eigenen Fähigkeiten und zum Umgang mit verschiedenen Unterrichtsinhalten zu fassen. Schwerpunkte der Förderarbeit liegen im Vertiefen des Schreib-Lese-Vorganges, der elementaren Rechenfähigkeiten und in der Steigerung von Konzentration und sachbezogener Wahrnehmung.
Ansprechpartner: Frau Paysan – Möhle (L)

Die Heileurythmie

Die Heileurythmie ist eine aus der künstlerischen Eurythmie entwickelte Bewegungstherapie. Durch sie soll der Heranwachsende gestärkt werden, das richtige Verhältnis von Bewegung und Ruhe zu finden und seine körperliche, seelische und geistige Entwicklung immer wieder neu ins Gleichgewicht zu bringen.
Ansprechpartner: Frau Kuhnt (L)

Sprach- und Bewegungstherapie

Jede Art der künstlerische Darstellung in Bewegung und Sprache ist eine intensive Begegnung mit sich selbst, zeigt die eigenen Fähigkeiten und Grenzen. Die Arbeit an der Gestaltung der Sprache und der Bewegung im weitesten Sinne (Improvisation, Masken-Arbeit, Jonglieren) können hier helfen, Tore zu öffnen.
Ansprechpartner Sprachgestaltung: Herr Jürgen Remmel (L)
Ansprechpartner Bewegungstherapie: Frau Marion Lemcke (L)

Schulärztin / Schularzt / Kindergartenarzt

Der Schularzt Dr. Häger möchte sein kinderärztliches Fachwissen mit in die Pädagogik an der Schule einfließen lassen. Dafür muss er die Kinder kennen lernen. Er hospitieren im Unterricht und berät die Lehrer, die Heileurythmisten und die Förderlehrer medizinisch und menschenkundlich. Dasselbe gilt auch für die beiden der Schule angeschlossenen Kindergärten.
Er begleiten die alljährlich stattfindende Aufnahme der Kinder für die neuen 1. Klassen.

Die Schulärzte sehen ihre Kernarbeit in der direkten Begegnung mit den Kindern, den Eltern und Klassenlehrern im Rahmen einer Kindervorstellung. Wenn notwendig, werden Fördermaßnahmen empfohlen.

Die Schulärztin / der Schularzt ist auch AnsprechpartnerIn für die älteren Schüler unserer Schule. Diese können direkt mit ihm Kontakt aufnehmen, auch ohne Eltern und Lehrer.
Ebenso unterstützen sie die Pädagogen in ihren Bemühungen um die Sexualerziehung, Beziehungskunde sowie zu den Themen: Drogen und Sucht, Gewalt, Ernährung, Medienmissbrauch und Medienkonsum.
In diesem Zusammenhang nehmen sie teil an der Elternarbeit an der Schule, z.B. mit Beiträgen im Rahmen von Elternabenden oder öffentlichen Schulveranstaltungen.

Für Eltern ist der Schularzt über das Schulsekretariat zu erreichen.