Das Jahr 2024 war aus finanzieller Sicht ein positives Jahr für die Schule, dort schließt sich 2025 aus jetziger Sicht an. Dies ist nicht zuletzt der guten Entwicklung im Bereich der Schülerzahlen geschuldet: Der Negativtrend aus den Vorjahren konnte gestoppt werden und wir haben mit ca. 815 Schülerinnen und Schülern wieder eine stabile Anzahl erreicht, die sich so auch im Ergebnis positiv darstellt. Diese positiven Ergebnisse sind dringend erforderlich, da wir uns für die Zukunft gut aufstellen wollen und große Projekt vor uns stehen: Neben den Bauvorhaben stehen für uns vor allen Dingen das Thema einer guten und angemessenen Bezahlung des Kollegiums inkl. einer wirksamen Altersvorsorge, die Gewinnung von neuen Kolleg:innen sowie guten Arbeitsbedingungen in allen Arbeitsbereichen im Fokus. Dies konnten wir z.B. im Bereich der Gehälter 2025 im ersten Schritt realisieren, ein zweiter Schritt wird 2026 und hoffentlich auch weiterhin folgen.
Bei allen positiven Botschaften gibt es aber leider eine negative Entwicklung, die uns deutlich eingeschränkt hat: Die Schülerkostensätze, die wir als Schule pro Schüler aus Schleswig-Holstein erhalten, stagnieren und folgen nicht der allgemeinen Entwicklung, die durch Inflation, steigende Kosten usw. notwendig ist. Dies ist sehr deutlich an den Zahlen ablesbar – und auch mit Grund, warum wir die Gehälter im letzten und auch in diesem Jahr nicht noch weiter anheben konnten. Das haben wir schon im letzten Jahr erkannt und dafür einen Antrag in die Mitgliederversammlung im Nov 2025 eingebracht, um die Differenz auszugleichen. Diese Idee, die einen Extrabeitrag für die Schüler:innen aus SH zum Inhalt hatte, der im Rahmen des Schulgeldes durch die Eltern aus Schleswig-Holstein bezahlt werden sollte, war zu kurz gegriffen. Der Antrag fand keine Mehrheit in den Reihen der Mitglieder und wurde deutlich abgelehnt.
Da wir aber alle gemeinsam in diesem Bereich tätig werden müssen, haben wir einen Arbeitskreis zu diesem Thema mit Eltern aus SH und HH auf den Weg gebracht. Vielen Dank an alle, die sich dafür gemeldet haben. Wir sind am 04.02. mit der ersten Arbeitssitzung gestartet. Ziel ist es, bis zur nächsten Mitgliederversammlung weitere Vorschläge vorzulegen, um diese finanzielle Lücke auffangen zu können.