SCHULBLATT
4/2026

editorial

Liebe Schulgemeinschaft,

Die alten Römer nannten den Monat „Aprilis“, abgeleitet vom lateinischen Wort „aperire“, das „öffnen“ bedeutet. Der April macht also auf – die Knospen und Blüten, den Frühling und die Natur.

In den Gängen und in den Klassenzimmern zeigt sich seit den letzen Tagen eine besondere Stimmung mit bunten Aquarellen, zauberhaften Tafelbildern und sogar einige bemalte Ostereier sind noch zu entdecken. Der April-Newsletter steht ganz im Zeichen des Frühlings mit der Vorfreude auf vielfältige Projekte in den kommenden Tagen und den spannungsvoll erwarteten Abiturprüfungen. Gleichzeitig lohnt sich ein Blick zurück – der vergangene Monat war reich an intensiven Momenten und interessanten Unterrichtsprojekten.

Es grüßt ganz herzlich aus der Redaktion,
Maret Rittmüller

(Toi, Toi, Toi an die Abiturient:innen!)

was diesen Monat wichtig ist

Termine

DO, 23.04. um 20 Uhr im Musiksaal
SELK Schüler-Eltern-Lehrer-Konferenz

FR, 24.04. um 19 Uhr im großen Saal
Eurythmie-Abschlüsse der 12. Klassen

DO, 30.04.
schulfrei (Ausgleichstag für Monatsfeier)

DI, 05.05. um 20 Uhr
“Die anderen haben aber auch alle ein Smartphone … wie diskutiere ich sinnvoll mit meinem Kind?”
Medienvortrag

SA, 09.05. bis SO, 17.05.
Ferien

VORSCHAU

SA, 23.05.
Flohmarkt

FR, 29.05. im großen Saal
SA, 30.05. im großen Saal
Theateraufführung der Klassenstufe 12 (englisch)

Alle Termine finden Sie unter https://waldorfschule-wandsbek.de/termine/


Liebe Schulgemeinschaft,

Wir laden herzlich ein zur nächsten Schüler-Eltern-Lehrer-Konferenz (SELK)

am Donnerstag, den 23.04., um 20:00 Uhr im Musiksaal.

Die Arbeitsgruppe „Smartboxen“ wird – aufbauend auf der bereits erfolgten Information an die Elternschaft – das Konzept der Handygaragen im Detail vorstellen und Einblicke in die geplante Umsetzung geben.

Im Anschluss möchten wir gemeinsam in den Austausch kommen und den weiteren Weg im Sinne der gemeinsamen Zielsetzungen betrachten.

Wir freuen uns auf Ihre und eure Teilnahme.

Herzliche Grüße
Edda Zeidler
für die SELK-Vorbereitungsgruppe



Medienvortrag am 05. Mai
“Die anderen haben aber auch alle ein Smartphone … wie diskutiere ich sinnvoll mit meinem Kind?”

Im Januar berichtete der Digitaltrainer Frank Bündgen an einem Abend in der Aula in seinem Vortrag für Eltern und Interessierte anschaulich über die Gefahren des Internets, aktuelle Trends auf Social Media und vieles mehr. Anschließend diskutierten Eltern darüber, dass Mediennutzung ein häufiges Streitthema zu Hause sei. Es kamen Fragen zur emotionalen Begleitung der Kinder auf und wie sich Eltern in Konflikten verhalten sollten, wenn Sätze wie „Aber die anderen dürfen auch”, „Alle anderen haben ein Smartphone. Ich bin Außenseiter.” in wiederkehrenden Diskussionen zu hören sind.

Thekla Lorenz, Psychologin und Psychotherapeutin, greift diese offenen Fragen auf und versucht, in ihrem Vortrag Antworten zu finden. Aus psychologischer und psychotherapeutischer Sicht beschreibt sie, was eigentlich passiert, wenn wir intuitiv Eltern sind. Als gute Eltern sind wir für unsere Kinder da und täglich passieren viele kleine Prozesse, die hilfreich sind und unsere Kinder reifen lassen. Frau Lorenz möchte diese Vorgänge ins Bewusstsein holen und aufzeigen, wie wir als Eltern diese Intuition auch in schwierigen Situationen nutzen können.

Eingeladen sind alle Eltern, das Kollegium und Interessierte. Wir freuen uns auf viele Fragen für eine anschließende Diskussionsrunde.

Wann und Wo? Dienstag, 5.5.2026, 20.00 bis 21.30 Uhr in der Aula

Thekla Lorenz und Maria Debus
medienkreis@waldorfschule-wandsbek.de


SAVE THE DATE
Sommerfest “Auf dem Dorfplatz”
am Samstag, 27. Juni

Liebe Schulgemeinschaft,

das Frühjahr verwöhnt uns bereits mit Sonne; Wald und Wiesen verwandeln sich langsam grün und Blumen zaubern bunte Farbtupfer. Es wird Zeit sich aufs gemeinsame Sommerfest zu freuen. Die 4. Klassen sind bereits engagiert in der Vorplanung.

Am Samstag, den 27. Juni verwandelt sich der Schulhof in einen lebendigen Dorfplatz zum spielen, werkeln, entdecken und gemeinsamen feiern. “Auf dem Dorfplatz” werden viele bunte neue und altbekannte Überraschungen geboten. Also: Flux in den Kalender eintragen und Vorfreude genießen.

Euer Sommerfest – Orga Team aus der 4a & 4b

was wir erlebt haben

Theaterprojekt der 12. Klassen

Der brennende Stoff der Zeit
Zum Zwölftklass-Spiel am 27. und 28. März 2026 im großen Saal

Diesmal war vieles neu. Es war keine „Klassengemeinschaft“, die den „Gesang im Feuerofen“ von Carl Zuckmayer auf die Bühne brachte, sondern eine „Spielgemeinschaft“, die sich aus Mitgliedern mehrerer Kurse der zwölften Jahrgangsstufe zusammensetzte, nicht alle kannten sich schon vorher gut. In der Probenzeit von fünf Wochen waren neben einer Unterbrechung durch eine Ferienwoche und einer zweiten, ins Spiel investierten Ferienwoche auch die Chor-Intensivproben und die Orchester-Intensivzeit samt den beiden Konzerten enthalten, für zwei der Spieler dazu mit großen Solokonzerten auf ihren Instrumenten verbunden.

„Der Gesang im Feuerofen“ von Carl Zuckmayer, eindeutig ein antimilitaristisches Stück, war eine mutige Wahl, schräg zum gegenwärtigen Aufrüstungs- und Wehrpflichtgetöse im Lande stehend. Zuckmayer schrieb es, genesend von einem Herzinfarkt, den er 1948 erlitt. Vorher, noch im amerikanischen Exil, hatte er „Des Teufels General“ verfasst, das nach seiner Uraufführung 1946 unter den jungen Leuten, die selbst Naziherrschaft, Verführung und Verblendung, Gewissensqualen, das Sterben ihrer Freunde im Feld und das Elend der Bombardements erlebt hatten, ein breites Echo fand und viele weitere Inszenierungen erlebte. 1950, als „Der Gesang im Feuerofen“ in Göttingen uraufgeführt wurde, war die Stimmung umgeschlagen: In Deutschlands Westen hangelten sich die alten Nazi-Seilschaften wieder nach oben, indem sie sich gegenseitig Persilscheine ausstellten, das Wirtschaftswunder begann zu blühen, während sich der Ostsektor mit dem Grauschleier der kommunistischen sowjetischen Diktatur bedeckte. Die Trümmer wurden weggeräumt, so gut es eben ging, und über den Krieg wurde, wenn möglich, geschwiegen. Zuckmayer verarbeitete ihn, wie er selbst in seiner Autobiographie schrieb, in diesem Stück „auf metaphysischer Ebene, wenn auch im realen Milieu der deutschen Frankreichbesetzung und der Résistance“.

Don Carlos
Don Carlos

Sowohl die metaphysische als auch die realistische Ebene waren in der Inszenierung gut zu erleben. Die tiefe Bühne zeigte im Hintergrund ein kirchenartiges Portal, das zum (nicht sichtbaren) Schloss führte, in dessen Tür ein Lothringerkreuz, Symbol des französischen Widerstandes, ausgespart war. Die schwarze „Landschaft“ davor, bestehend aus Podesten verschiedener Höhe, Treppen und schwarz verhüllten dicken Säulen, war verwandlungsfähig. Durch kunstvoll eingesetztes farbiges Licht (Tom Schaarschmidt) und gelegentlich auch senkrechte weiße Vorhänge konnte daraus sowohl ein Gerichts- oder Ballsaal als auch eine Gebirgslandschaft werden. Und wenn die Handlung vordergründiger war, an Castonniers Biertisch, im Haus des Dorfkaplans, am Schreibtisch des Ortskommandanten oder im Stall spielte, wurde die Tiefe der Bühne weggenommen, durch einen dunklen Gazevorhang in entrückenden Nebel getaucht. Gelegentlich wurde der Zuschauerraum und so auch die Zuschauer einbezogen, damit Zuckmayer ziemlich nahe kommend: „Und wenn das Unheil andere heimsucht, Fremde, so ist es doch immer an euch geschehn und ist eure Tat…“

Nach der trockenen Verlesung der beiden Zeitungsnotizen, die Zuckmayer zum Stück inspiriert hatten, der ersten über das Todesurteil für einen Verräter, der mit den Nazis kollaboriert hatte, der zweiten über das Stranden von vierundvierzig Walen an der Küste Floridas, wurde es absolut magisch. Über die ganze Bühne verteilt, erschien der Chor der Lebenden und der Toten, schwarz gekleidet, dazu zwei Engel in Weiß. Eine Musik erklang, die nicht von irdischen Instrumenten zu kommen schien. Sie kam aus den Händen der Spieler, die klingende Gläser wie Kelche trugen. Etwas wie ein himmlisches Gericht tagte über den Verräter Creveaux, der als kleine, gewöhnliche Alltagsgestalt in der Mitte stand. Und leise und ergreifend setzte zu der Sphärenmusik noch eine andere, menschliche Musik ein, sehr leise, klanglich exzellent und präzise von einem durch zwei Bratschen dunkel gefärbten Streichquartett gespielt (von Jonathan Sauernheimer, Maja Sachteleben, Thalia Templeton, Gustav Quint), ein Schicksalsmotiv (2.Satz aus Beethovens 7.Sinfonie), das sich durch das ganze Stück leitmotivisch hindurchzog, vielfach verwandelt, verfremdet und gebrochen wurde. „Geht, und träumet euer Leben“, „Geht, und suchet eure Spur“, sprechen die Engel zum Chor, und dann beginnt die eigentliche Handlung.

Ein französisches Dorf 1943 unter deutscher Besetzung nahe der Schweizer Grenze und des Genfer Sees. Es ist Adventszeit. Creveaux (Joshua Galsterer), allein auf der Bühne, dreht sich umständlich eine Zigarette, zu einem eigentümlich spannungsvollen flirrenden Tremolo von zwei Streichern. Die Zigarette ist das Instrument des Verrats, denn auf ihr Papier hat er vorher Informationen für den sichtlich machtbesessenen deutschen Truppführer der Heerespolizei Sprenger (stimmgewaltig und angemessen zynisch: Jarvis Niklaus) geschrieben. Warum Creveaux zum Verräter wurde, das erfahren wir von La Soularde, der Säuferin, beeindruckend in Spiel und Gesang von Julina Sunder dargestellt. „Die Stallmagd hat ein Kind geborn“, singt sie (Komposition: Kolja Zimowski), auf dem Tisch herumtorkelnd. Creveaux, ein Kind ohne Vater, aufgewachsen ohne Liebe, aber das ist noch nicht der ganze Grund. Dieser entfaltet sich während des Spieles und hat zu tun mit Sylvaine, im Stück anrührend verkörpert von Mara Riebandt und im zweiten Teil von Amelie Luther. Sylvaine verliebt sich in den deutschen Funker Silvester Imwald (Clara Sternberg, die sich der Rolle geradlinig, vielleicht etwas steif, aber berührend annimmt), aber sie lässt sich zum Befremden ihrer feinfühligen Freundin Michelle (von Giulia Meyer-Sihn und im zweiten Teil von Thalia Templeton gespielt) von Creveaux beschenken, hält ihn hin, will sich ein bisschen rächen an ihm, ihn ein bisschen quälen für in der Kindheit von ihm erlittenen Gemeinheiten, ohne zu ahnen, dass sie damit alle in den Tod reißt. Michelle, ihre Freundin, traut Creveaux nicht, und sie ist die einzige, die das deutlich sagt. Aber Creveaux ist Mitglied der Widerstandsgruppe, die Flüchtenden über die Schweizer Grenze hilft, das spricht für ihn.

Ein Höhepunkt der Inszenierung war die Szene im Gebirge. Vater Wind (Fiona Glässing), Mutter Frost (Julina Sunder) und Bruder Nebel (Amelie Luther), Wesen, die die Gebirgswelt mit großen Schwingen bestreichen, halten kurze, gewaltige Monologe über die Unbarmherzigkeit der Natur, begleitet von elementarischen Klängen, um dann zu Teilen der Landschaft zu erstarren. Eine kleine Gruppe klagender, mühsam ihren schweren Weg entlangstolpernder Flüchtlinge unter Führung von Creveaux erscheint, darunter ein alter Mann, der nicht mehr weiterkann und auf der Erde schlafen will. Seine verzweifelte Frau will ihn nicht verlassen (hoch emotional: Lena Maksymova, die auch die fast stumme Rolle der von Creveaux geschwängerten unglücklichen Blanche spielt, in der sie kurz vor dem drohenden Ende ein seltsam ergreifendes, fast engelhaftes Lied singt). Die französische Garde mobile ertappt die Flüchtlinge. Ihr Führer ist Neyroud (authentisch gespielt von Christiane Stavenhagen), dessen Sohn Marcel (Fiona Glässing) wiederum von den Deutschen verfolgt wird und sich in der Kirche des Dorfes versteckt hält. Neyroud will die Flüchtlinge laufen lassen, aber einer seiner französischen Soldaten, Albert (Lennart Schühmann), erkennt in einem der Flüchtlinge einen gesuchten Kommunisten (Maja Sachteleben), den Neyroud nun verhaften muss. Dessen Mutter (eindrücklich: Thalia Templeton) holt nun aus allen Taschen Geldscheine, um Neyroud zu bestechen, und hat plötzlich auch Branntwein, den sie vorher für den geschwächten Mann nicht hatte. Ihr Sohn (Maja Sachteleben) ist entsetzt über die Lügen und den Egoismus seiner Mutter. Nachdem Flüchtlinge und Soldaten die Szene verlassen haben, bricht der Verräter in ein wahrhaft teuflisches Gelächter aus. Streicht das am Boden liegende Geld ein. Aber auch ihm steht noch ein Schock bevor. Die Naturkräfte regen sich wider ihn. Mutter Frost, der er das Geld geben will in einer Art Ablasshandel, sagt: „Ich brauche dich nicht.“ Er, der Ausgestoßene, von der Natur Verworfene, flieht entsetzt.

Zuckmayer war im ersten Weltkrieg selbst vier Jahre lang Soldat, er kennt ihre Sprache und zeichnet in dem Stück die verschiedenen Charaktere genau: den Karrieristen und Judenhasser Albert (gespielt von Lennart Schühmann), Peter (Realist und Witzbold, Finn Meyer spielte ihn, es waren die einzigen Stellen im Stück, wo das Publikum etwas zu lachen hatte), Georg, der Mitläufer (gespielt von Louk Baas) und schließlich Martin, der Religiöse, dem als einzigem das Gewissen schlägt angesichts des geplanten Massakers am Weihnachtsabend. Sowohl die deutschen wie die französischen Soldaten versammeln sich bei Castonnier, dem Gastwirt des Dorfes (gespielt von Gustav Quint). Zuckmayer lässt die gleichen Spieler auch die Soldaten der Garde mobile darstellen, mit den gleichen, nur französisierten Namen, was schon eine Art Verbrüderung darstellt (die Zuckmayer im ersten Weltkrieg tatsächlich erlebt hatte). In der Inszenierung war wenig soldatischer Schneid zu spüren, den hatte der Krieg den Männern wohl längst abgekauft. Nur Oberwachtmeister Sprenger, ein Einzelner, ist ein fanatischer Nazi, und doch gelingt es ihm, kraft seiner Befehlsgewalt alle anderen zum Gehorsam zu zwingen. Sogar sein Vorgesetzter, Major Mühlstein (Yuma Lindemann), entzieht sich der Verantwortung für das geplante Massaker durch Abreise. Beim letzten Appell lässt Martin (fein, mit spürbarem innerem Engagement gespielt von Julian Oppenländer), als er versteht, was mit „Aktion Feuerofen“ gemeint ist, sein Gewehr einfach fallen.
Das von den jungen Leuten geplante Fest am Weihnachtsabend auf dem Schloss des Dorfes soll auch ein Paar zusammenführen, Francine (gespielt von Laura Falke), die Schwester des Dorfkaplans, und Marcel, den Sohn des Ortsgendarmen Neyroud. Der Dorfkaplan, dem auch das Schloss gehört (mit wahrhafter Würde gespielt von Jonathan Sauernheimer), will sie trauen.

Nun, es kommt anders. Die im wütenden Staccato hämmernde Musik eines Kammerensembles aus Streichern, Bläsern und Schlagwerk kündet es an. Sie gehen alle durchs Feuer. Zuckmayer lässt Michelle in großer Selbstüberwindung am Ende sprechen: „Herr, erbarme dich unserer Feinde.“ Auch wenn sie nicht gerettet werden wie die drei Männer im Feuerofen im Buch Daniel, sie singen und loben Gott.

Ein schweres Stück, und ein schweres Stück Arbeit für alle Beteiligten. Bühne, Kostüme, Licht, Musik, Programmheft, Werbung, alles war außer dem rein Schauspielerischen zu bedenken und zu realisieren. Heiko Hitpaß führte Regie mit ganzer Kraft, viel Geduld und guten, auch musikalischen Ideen. Bei den Kostümen half Felicitas Lewrentz, die sehr charaktervollen Fotos für das Programmheft stammen von Joshua Galsterer. Es waren exzellente Musiker unter den Spielern, und Kolja Zimowski konnte beim Komponieren aus dem Vollen schöpfen. Manchmal waren es nur „Bausteine“ für Improvisationen, die er vorgab. Schöne Chorsätze, leitmotivisch verwendete Zitate (außer Beethoven auch eines von Grieg, „Ǻses Tod“ aus der Peer-Gynt-Suite), erlesene Sololieder, Brecht-und Schostakowitsch-Anklänge, ein originaler französischer Adventsgesang…

Manchmal kommen die Wale an Land, lassen sich auf den Sand spülen, um zu sterben. So ähnlich sagt es Martin. Das ist die Zeit, wo keiner mehr weiß, was gut und böse ist. „Ich wollte an die Natur heran, ans Leben und an die Wahrheit, ohne …. mich vom brennenden Stoff meiner Zeit zu entfernen.“ So Zuckmayer in seiner Autobiographie. Machen wir es uns nicht zu einfach mit der Unterscheidung von Gut und Böse! Möge diese „Theaterreise“, wie die Jugendlichen das Projekt genannt haben, dazu beitragen, ans Leben und an die Wahrheit heranzukommen. Danke für den großen Einsatz aller Beteiligten, es war, bei aller Schwere, ein Projekt, das einen tiefen Eindruck hinterlassen hat.

Christiane Gerber-El Mekraoui


Werklehrertagung

Dieses Foto entstand auf der internationalen Werklehrertagung 2026 in Lübeck , bei der über 170 Werklehrer:innen aus aller Welt zusammenkamen, um sich auszutauschen und gemeinsam zu arbeiten. Mittendrin war Hubertus Mexner, der einen Kurs zum Bürsten- und Besenbinden anleitete.

Mit großer Konzentration und spürbarer Freude am Handwerk entstanden aus Naturmaterialien funktionale und zugleich ästhetische Werkstücke. Die Teilnehmenden konnten nicht nur eine traditionelle Technik erlernen, sondern auch erleben, wie viel Ruhe, Rhythmus und handwerkliche Präzision in dieser Arbeit liegen. Besonders schön: Genau diese Tätigkeit ist auch fester Bestandteil unseres Unterrichts – bei uns lernen bereits die Schüler:innen der 6. Klasse das Bürsten- und Besenbinden kennen.

Hubertus Mexner

was wir erlebt haben

Gartenschafftag

Don Carlos
Don Carlos

Dieses Frühjahr haben wir einen tollen, bunten und arbeitsreichen Gartenschafftag bei strahlendem Sonnenschein erlebt.

Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer!

Sina Luig

gesammeltes und Anzeigen

Haus oder Grundstück gesucht

Waldorffamilie mit 2 Kindern in unserer Schule sucht ein Haus/Grundstück zum Kauf. Am Liebsten in Schulnähe, Rahlstedt (Oldenfelde/Meiendorf) oder angrenzende Stadtteile. Bitte melden bei r.ebersbach@posteo.de

Familie Ebersbach


Tagesmutter gesucht

Wir suchen für unsere 6-jährige Tochter eine Tagesmutter/Tagesoma/ betreuende Mama oder eine betreuende Schülerin, die sie drei Mal die Woche um 15:30 Uhr im Waldorfkindergarten abholt und bis 19.30 Uhr bei ihr oder bei uns  betreut. Bei einer registrierten Tagesmutter, kann die Abrechnung über den Kitagutschein gemacht werden, sonst wären wir Privatzahler.

Kontakt gerne per Email an info@michaelastorz

Liebe Grüße
Michaela Storz

Schulschnack

Schicken Sie, schreibt Ihr uns gerne Beiträge!
Unter der Mailadresse newsletter@waldorfschule-wandsbek.de erreichen Sie unser Redaktionsteam. Wir freuen uns über Anekdoten, Rückmeldungen, Anregungen bis zum 10. des Monats, damit es im nächsten Newsletter erscheinen kann!

Passende Inhalte sind:
- aktuelle Termine, Berichte und Rückblicke
- Wissen vermitteln, über den Schulalltag/Personen und Besonderheiten berichten
- Inspirieren und klären (gerne mit kreativen Bildern/Fotos)
- Überschaubare Themen, klare und deutliche Struktur

Und das sind die Regeln:
- Bitte beachtet das Urheberrecht (Texte und Bilder werden mit Namen veröffentlicht)
- Berichte sollten bitte nicht mehr als 600 Zeichen haben, eine redaktionelle Kürzung der Texte wird nicht vorgenommen
- Einsendeschluss: 10. des Monats
- Keine gewerblichen Anzeigen (außer sie betreffen direkt die Schule/Schulgemeinschaft)

Redaktion Maret Rittmüller / Sina Luig / Theresa Große
Technik Peter Bickel
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