Kunstprojekt der 5b – Thomas Sello Preis 2026 |
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„DIE NATUR HOLT SICH GANZ HAMBURG ZURÜCK“
Wir sind die 5b der Rudolf Steiner Schule Farmsen. In unserer Klasse sind 34 Kinder (20 Mädchen und 14 Jungs). In den Fachstunden werden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, die sich Perser und Griechen nennen. Das Thema Natur passte auch ganz toll. Wir haben von unserer Klassenlehrerin, Frau Thierfelder, zu Weihnachten eine Tulpenzwiebel geschenkt bekommen, die wir beim Wachsen beobachten und zeichnen mussten. Später mussten wir noch eine Erbse und zwei Bohnen beobachten. Und dann haben wir ganz viele andere Pflanzen gezeichnet. Das passte perfekt zur Kunst.
Unsere Zeichnung war bei vielen verbesserungsfähig, aber nach jeder Zeichnung wurde es immer besser und mittlerweile sehen die meisten richtig gut aus. Eine Möglichkeit, seine Pflanze schöner zu machen, ist, wenn man die Schatten deutlicher macht: dort malt man kräftiger mit dem Buntstift und wo kein Schatten ist, malt man leichter. Nach dem Löwenzahn haben wir uns mit der Knoblauchrauke beschäftigt. Und das nicht nur einmal, sondern zweimal. Als wir sie uns zum zweiten Mal angeguckt haben, sah sie etwas anders aus, weil sie ihre Samendolden schon hatte. Wir haben auch noch Moos, Flechten, Brennnessel, Farn und den Schachtelhalm angeguckt. Am schwierigsten war es, den Farn zu malen, weil er viele kleine Blätter hat und die Form sehr kompliziert ist. |
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Bei unserem Besuch in der Kunsthalle haben wir verschiedene Kunstwerke angeguckt, die alle etwas mit Natur zu tun hatten. Da wir so eine große Klasse sind, mussten wir auch in der Kunsthalle in zwei Gruppen aufgeteilt werden, deswegen haben wir auch zwei Kunstwerke, an denen wir aber alle zusammengearbeitet haben. Wir haben soooo viele unterschiedliche Kunstwerke angeguckt, dass wir überlegen mussten, was wir dazu malen, und konnten uns nicht entscheiden, weil wir sehr viele verschiedene Ideen hatten.
Wir haben uns für DIE NATUR HOLT SICH GANZ HAMBURG ZURÜCK entschieden. In der Schule haben wir weiter mit Frau Thierfelder Pflanzen gezeichnet und mit der Kunstlehrerin Frau Sanne im Kunstraum gemalt und gedruckt. Wir haben in Partnerarbeit mit Acrylfarben Blau, Gelb, Ocker, Schwarz und Weiß ganz verschiedene Grüntöne gemischt. Mit Gelb und Blau haben wir Grün gemischt und mit Schwarz und Weiß haben wir den jeweiligen Grünton heller oder dunkler gemacht. Beim Mischen musste man aufpassen, dass man nicht zu viel Schwarz verwendet, weil das, was wir bekommen hatten, zu intensiv war. |
Beim dritten Mal hatten wir auch babyblau zur Verfügung. Doch als wir das mit Gelb gemischt haben, gab es einen sehr interessanten Grünton, der leider nicht so in unser Bild gepasst hat. Dann haben wir auf eine durchsichtige Plastikfolie verschiedene Pflanzen und Gräser gemalt. Unter der Folie lag eine Kopie von einem Bild, auf dem Gras gemalt war (Das große Rasenstück von Albrecht Dürer). Eine Gruppe hat auf eine große Glasplatte verschiedene Pflanzen in unterschiedlichen Grüntönen gemalt. Das nennt man Hinterglasmalerei.
Unter der Glasplatte lagen Farn, Frauenmantel, verschiedene Rankpflanzen, … und leider auch eine Spinne, die wir auch auf die Glasplatte abgemalt und dann gerettet haben ;-) Wir haben ganz viele Experimente gemacht und auf großem Papier verschiedene Blätter gemalt, die sich überlappen. Es sollte kein Weiß mehr zu sehen sein. |
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Gemalt haben wir nicht nur mit dem Pinsel, sondern auch mit Farbmesser, Spachtel und auch mit unseren Händen ;-)))
Außerdem haben wir verschiedene Pflanzen (Farn, Schleierkraut, Bambus, Frauenmantel, …) mit schwarzer oder grüner Farbe gedruckt. Erst haben wir auf eine Kunststoffplatte einen Haselnuss-großen Klecks Farbe getan und mit einer Druckwalze gleichmäßig auf der Platte verteilt. Nun haben wir ein Blatt auf die farbige Platte gelegt und dann mit der farbigen Druckwalze darüber gerollt. Wir haben dann auf die eingefärbte Pflanze ein Blatt Papier gelegt und sind dann mit einer sauberen Druckwalze kräftig drüber gerollt. So hatten wir ein schönes Bild mit Pflanzen drauf. Der erste Druck war fertig, aber mit der gleichen Pflanze konnte man immer noch etwas drucken. Wir hatten alle die gleichen Pflanzenvorlagen, aber alle Bilder sind unterschiedlich geworden.
Dann haben wir die Folie, die wir alle vorher bemalt hatten, mit einer Schneidemaschine und einer Schere zurechtgeschnitten. Anschließend haben wir die Rahmen geholt. Dann haben wir Schwarz-Weiß-Kopien von Hamburger Sehenswürdigkeiten (zum Beispiel Kunsthalle, Planetarium, Stadion, Rathaus, Bunker, Elbphilharmonie, St-Petri-Kirche, auf dem Turm wir alle schon mal waren) ausgeschnitten und in den Rahmen mit schwarzem Hintergrund gelegt. Auf die Kopien legten wir die bemalten Folien und darauf unsere ausgeschnittenen gezeichneten Löwenzahnpflanzen.
Hier haben wir genau geguckt, welche gezeichneten Blätter und Blüten zu unseren Grüntönen auf den Folien passten.
Jetzt sieht es so aus, als sind die Gebäude klitzeklein im Vergleich zu den Pflanzen.
Da wir aus der Rudolf Steiner Schule aus Farmsen kommen, haben wir uns bei unserem großen Bild für unsere Schule im Hintergrund entschieden. Wir hatten bei dem Kunstprojekt sehr viel Spaß und würden uns sehr freuen, wenn wir gewinnen!
Ihre 5b der Rudolf Steiner Schule Hamburg Wandsbek |
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